Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge am Niederrhein rechtzeitig und in Ruhe regeln

Die Nachfolge ist selten eine Frage von Wollen oder Nicht-Wollen. Sie ist eine Frage des Zeitpunkts. Wer drei bis fünf Jahre vorher anfängt, entscheidet noch selbst, wer später übernimmt, zu welchen Bedingungen und mit welchem Ergebnis.

Bates Partners begleitet eigentümergeführte Mittelständler am Niederrhein und in Düsseldorf in genau dieser Phase. Wir machen den Unternehmenswert sichtbar und zeigen, wodurch er bis zur Übergabe steigen kann. Alles Weitere, von der Käufersuche bis zum Vertrag, übernehmen später Spezialisten, die wir Ihnen benennen können.

Warum drei bis fünf Jahre Vorlauf den Unterschied machen

Vieles, was den Wert eines Unternehmens trägt, lässt sich nicht kurzfristig ändern. Eine Vertriebsstruktur, die ohne den Inhaber funktioniert, entsteht nicht in einem Quartal. Wiederkehrende Erlöse aus Wartung oder Rahmenverträgen brauchen Zeit, bis sie in den Zahlen sichtbar werden.

Wer erst mit dem Käufer am Tisch beginnt, verhandelt über den Status quo. Wer früh beginnt, verhandelt über ein Unternehmen, das er in den Jahren davor bewusst verändert hat. Der Unterschied landet direkt im Multiplikator und damit im Kaufpreis.

Es geht dabei nicht um Kosmetik vor dem Verkauf. Es geht darum, dass ein Betrieb, der ohne Sie läuft, für jeden Nachfolger mehr wert ist, gleich ob er aus der Familie kommt oder von außen.

Die drei Wege der Übergabe

Innerhalb der Familie: Der emotional naheliegendste Weg, aber auch der, bei dem am seltensten offen über Zahlen gesprochen wird. Hier hilft eine unabhängige Wertspanne, weil sie Gleichbehandlung zwischen den Geschwistern, Versorgung der Elterngeneration und Finanzierbarkeit für die Übernehmenden auf eine sachliche Grundlage stellt.

An Führungskräfte: Ihr Team kennt das Geschäft und Ihre Kunden. Was meist fehlt, ist Kapital. Eine belastbare Bewertung und ein realistischer Blick auf die künftigen Zahlungsströme entscheiden darüber, ob eine Finanzierung überhaupt darstellbar ist.

An einen Dritten: Strategen und Beteiligungsgesellschaften zahlen für Planbarkeit. Sie prüfen genau, wie abhängig das Unternehmen vom Inhaber ist, wie die Kunden verteilt sind und wie verlässlich die Zahlen entstehen. Wer diese Fragen vorher für sich beantwortet hat, verhandelt aus einer anderen Position.

Woran Betriebsübergaben in der Praxis hängen

Die Themen wiederholen sich. Selten ist es ein einzelner Punkt, meist sind es mehrere, die zusammen auf den Wert drücken.

  • Inhaberabhängigkeit. Wenn Preisentscheidungen, Schlüsselkunden und Fachwissen an einer Person hängen, kauft ein Nachfolger ein Risiko mit.
  • Kundenkonzentration. Ein sehr großer Kunde ist ein Verkaufsargument und ein Abschlag zugleich, je nachdem, wie die Verträge aussehen.
  • Vertragsstruktur und wiederkehrende Erlöse. Rahmen-, Wartungs- und Serviceverträge machen den Umsatz planbar und wirken direkt auf den Multiplikator.
  • Reporting und Steuerungsfähigkeit. Wer Bereichsmargen erst nach dem Jahresabschluss kennt, kann in der Verhandlung nichts belegen.
  • Working Capital und Kapitalbindung. Lager und Forderungen binden Geld, das im Kaufpreis über die Nettoverschuldung sichtbar wird.
  • Investitionsstau. Aufgeschobene Ersatzinvestitionen rechnet jeder Käufer nach und zieht sie vom Preis ab.

Was der Unternehmenswert mit Ihrer Nachfolgeplanung zu tun hat

Fast jede Nachfolgeentscheidung hängt an einer Zahl, die niemand kennt. Reicht der Erlös für die Altersversorgung? Kann die Tochter die Geschwister auszahlen? Trägt das Unternehmen eine Finanzierung für das Management? Ohne Wertspanne bleiben das Vermutungen.

Deshalb beginnt bei uns jede Nachfolgeplanung mit der Unternehmenswert-Analyse: einer Bandbreite über Discounted Cashflow und Marktvergleich, mit allen offengelegten Annahmen. Darauf setzt die Wertsteigerungs-Roadmap auf, die zeigt, welche Hebel wie viel bewegen können und in welcher Reihenfolge Sie sie anfassen sollten.

Am Ende steht kein Ordner, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Sie wissen, was möglich ist, was es kostet und wie lange es dauert.

Was wir tun und was nicht

Wir kommen vor den M&A-Boutiquen und Wirtschaftsprüfern ins Spiel. Unsere Arbeit endet dort, wo der Verkaufsprozess beginnt, und genau deshalb können wir offen mit Ihnen über Schwächen sprechen: Wir verdienen nichts an einer Transaktion.

Wir vermitteln keine Käufer, erstellen keine Gutachten nach IDW S1 und leisten weder Steuer- noch Rechtsberatung. Mit Ihrem Steuerberater und Ihrem Anwalt arbeiten wir gern zusammen, die Aufgabenteilung bleibt klar.

Was Sie von uns bekommen, ist eine ehrliche Einordnung Ihres Unternehmens und ein Fahrplan für die Jahre bis zur Übergabe. Festpreis, drei bis zehn Wochen Bearbeitungsdauer, beide Gründer persönlich im Mandat.

Ihr Lebenswerk verdient eine ehrliche Zahl

Für viele Inhaber ist das Unternehmen mehr als eine Vermögensposition. Es sind Jahrzehnte Arbeit, Mitarbeitende, die man seit ihrer Ausbildung kennt, und ein Name, der in der Region etwas bedeutet. Dass man darüber nicht gern in Kennzahlen spricht, ist verständlich.

Trotzdem ist die Zahl der Punkt, an dem die Nachfolge entweder gelingt oder ins Stocken gerät. Sie einmal in Ruhe zu kennen, nimmt dem Thema den Druck und gibt Ihnen die Zeit zurück, die Sie für eine gute Entscheidung brauchen.

Häufige Fragen

Was Inhaber dazu am häufigsten fragen

Wann sollte ich mit der Unternehmensnachfolge beginnen?
Drei bis fünf Jahre vor der geplanten Übergabe. In diesem Zeitraum lassen sich Inhaberabhängigkeit, Vertragsstruktur und Reporting noch wirklich verändern, und diese Veränderungen sind in den Zahlen sichtbar, bevor ein Käufer sie prüft. Wer später anfängt, kann meist nur noch dokumentieren, was ohnehin da ist.
Wie läuft eine Betriebsübergabe im Mittelstand ab?
In der Regel in drei Phasen: Standortbestimmung mit Wertspanne und Werthebeln, Vorbereitungszeit von einigen Jahren, dann der eigentliche Prozess mit M&A-Berater, Steuerberater und Anwalt. Wir arbeiten in den ersten beiden Phasen und übergeben danach an die Spezialisten für die Transaktion.
Was ist mein Unternehmen bei der Übergabe wert?
Das lässt sich nur als Bandbreite seriös beantworten, abhängig von bereinigtem Ergebnis, Wachstum, Kapitalbindung, Nettoverschuldung und der Frage, wie gut das Unternehmen ohne Sie funktioniert. Eine erste Orientierung liefert unsere kostenlose Wertindikation, eine belastbare Spanne die Unternehmenswert-Analyse.
Was tun, wenn in der Familie niemand übernehmen will?
Dann bleiben die Übergabe an Führungskräfte und der Verkauf an einen Dritten, und beide Wege brauchen dieselbe Vorarbeit. Je unabhängiger das Unternehmen von Ihnen ist und je planbarer die Erlöse sind, desto größer wird der Kreis der Interessenten und desto besser Ihre Verhandlungsposition.
Nächster Schritt

Fangen Sie klein an.

Wo Ihr Unternehmen heute steht, erfahren Sie in wenigen Minuten über unsere kostenlose Wertindikation. Für alles Weitere nehmen Sie sich dreißig Minuten für ein vertrauliches Erstgespräch. Wir sagen Ihnen offen, ob und wann eine Begleitung durch uns sinnvoll ist.

Was ist Ihr Unternehmen heute wert?Kostenlose Indikation in drei Minuten, ohne Registrierung.